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Pflegedienst - Kopie

– Tagesaktuelles 10.01.2017

Es gibt zu wenig Pflegepersonal !

Eine landesweite Kampagne soll nun dazu beitragen, mehr Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern und die Anstellungsbedingungen attraktiver zu gestalten.

Die Aussichten sind ­erschreckend: Im Jahr 2025 fehlen in der Schweiz 40 000 Pflegefachleute – 70 Prozent davon in der Langzeitpflege, also in Heimen, in denen alte und kranke Menschen gepflegt und betreut werden. ­Dieses Szenario erwartet der Bund, falls es nicht gelingt, in den nächsten Jahren mehr Menschen für den Beruf der Langzeitpflege zu begeistern und die Ausgebil­deten zum Bleiben zu bewegen.

Nächste Woche setzen sich ­deshalb Vertreter des Bundes und der Branche ein erstes Mal ­zusammen, um eine Offensive ­gegen den ­Personalmangel zu er­arbeiten. Das Ziel der Kampagne, die 2018 lanciert werden soll: mehr ­Menschen für die Ausbildung im Bereich Pflege zu motivieren, Karrieremöglichkeiten ­aufzeigen, Vorurteile abbauen und den Wie­dereinstieg in den Beruf ­finanziell zu unterstützen.

Bereits seit ein paar Jahren zeichnet sich in der Erstausbildung zum Altenpfleger/in eine Zunahme ab, doch das genügt nicht. Insbesondere die Weiterbildung an einer höheren Fachschule streben nur sehr wenige an. Weitere Fachkräfte ­gehen verloren, weil sich der Beruf heute nicht sehr familienfreundlich gestaltet.

Mit am Tisch sitzen wird auch Monika Weder, die beim Heim­dach­verband Curaviva für die Ausbildung zuständig ist. Sie setzt große Hoffnungen in die geplante Offen­sive: «Wenn wir diese Chance packen, ist längerfristig eine Verbesserung der Personalsituation möglich», sagt sie.

 – Achtung vor neuem Trojaner

seit dem 06.12.2016 ist eine neue Trojaner Ransomware mit dem Namen „GoldenEye“ im Umlauf die nur mit wenigen Antivirus Programmen entdeckt werden kann.

Diese wird als Bewerbung getarnt und zusammen mit einer PDF Datei als Bewerbungsanschreiben (ungefährlich) und einer Excel Datei mit einem angeblichen Lebenslauf (Virus) per E-Mail an Firmen verschickt.

 Ein Absender dieses Virus ist z.B. Rolf.Drescher@ochtrup.de

Beim Öffnen der Excel Datei und dem Aktivieren des Bearbeitungsmodus nimmt der Virus seinen Lauf, befällt und sperrt kurz darauf den Computer und fordert eine Geldsumme zum deaktivieren des Trojaners. Der Virus kann danach nur noch durch Formatierung der Festplatte entfernt werden.

 – Achtung vor Abo-Fallen

Die Verbraucherzentrale warnt vor Briefen von der Organisation „Deutscher Pflegekreis e.V“. Diese verschickt Schreiben mit dem Titel „Wichtige Informationen zur Umstellung der Pflegestufen in Pflegegrade 2017“. Beim unterschreiben dieser angeblichen „Hilfeleistung“ begeht man jedoch einen schweren Fehler und unterschreibt ein Kostenpflichtiges Abonnement zur Lieferung von Pflegehilfsmitteln wie Einmalhandschuhe oder Desinfektionsmittel. Sie erklären sich zudem damit einverstanden, zwecks Werbezwecken angerufen oder angeschrieben zu werden.

 Weitere Informationen unter: http://www.Verbraucherzentrale-rlp.de/verbraucherzentrale-warnt-vor-deutschem-Pflegekreis